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SAP – Acceleration: Erfolgsstory mit SQL Server 2012 AlwaysOn

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SAP Implementierungen sind in Unternehmen auf der ganzen Welt stabil, schnell und sicher auf der Microsoft SQL Server Plattform zu betreiben. In diesem Artikel wird ein Beispiel herausgegriffen, dass durch das connmove Services-Team umgesetzt wurde:

Eine historisch gewachsene SAP-Landschaft sollte neu designed und auf eine zukunftsfähige Technologie-Architektur gehoben werden. Im Fokus stand dabei die strategische Vision für die SQL Server Installation: Aus administrativen Gründen aber auch unter Performance- und Lizenzaspekten wurde eine Konsolidierung der SAP-Datenbanken auf einer zentralen SQL Server Farm angestrebt.

Als erstes Pilotsystem, das auf die neue Architektur umgestellt wurde, war das größte und performancekritischste System des Kunden vorgesehen. Durch die fokussiert kundenspezifische Analyse konnte connmove ein Konzept erstellen und umsetzen, dass aus einem teilweise von Geschwindigkeitsproblemen geplagten System eine High-Performance-Implementierung werden ließ. Doch nicht nur dies – im Zuge der Neukonzeption der Technologieebene konnte die Hochverfügbarkeitsarchitektur optimiert werden. Die Erfahrungen der letzten Monate beweisen eine hohe Gesamtverfügbarkeit der wartungsfreundlichen Umgebung.

Das inzwischen auf der neuen Architektur betriebene System ist zweifellos eine eher große SAP Implementierung. Mit über 10 SAP-Applikationsservern arbeiten bis zu 4000 Dialoguser gleichzeitig. Dieses ERP-System basierte ursprünglich auf einer geclusterten SQL Server 2008 bzw. nach einem Upgrade auf einer SQL Server 2012 SP1 Datenbankinstanz. Die Datenbank selbst hatte eine unkomprimierte Größe von 2,2 Terabyte. Die Datenbankfiles waren auf Standard-iSCSI-Storage abgelegt. Dieses Storage war nach stetigem Systemwachstum nicht mehr jederzeit in der Lage, die von der Datenbanksoftware bzw. der SAP-Applikation angeforderte Anzahl an IOPS bzw. die nötige geringe I/O-Latenz (lt. SAP Hinweis #521750 und #987961 – Login notwendig) zu liefern.

Abbildung 1: Ausgangssituation und alte Architektur

Um die verbesserungswürdige Datenbankgeschwindigkeit zu erhöhen, entwickelte connmove zusammen mit dem Unternehmen eine auf zwei Säulen stehende Strategie:

  • Austausch der Datenbank-Serverhardware
  • Komprimierung der SAP-Datenbankinhalte

Der erste und entscheidendste Punkt betraf den Austausch der physikalischen Server. Für die neue Architektur wurden zwei identische Datenbankserver mit Intel Xeon 4-Wege CPUs, Codename Westmere. Entscheidendes Detail: Jeder Datenbankserver wurde mit vier hochperformanten FusionIO-Karten á 1,2 Terabye als SSD-Speicher bestellt. Die Konfiguration dieser Maschinen wurde den SAP on SQL Server Best Practices nach vorgenommen und teilweise nach direkter Rücksprache mit den Softwareherstellern auf die kundenspezifische Umgebung angepasst.

Auf dieser Hardwareplattform aufsetzend wurde SQL Server 2012 im AlwaysOn-Verbund (SQL Server 2012 AlwaysOn – What is it?) installiert. Diese neu mit SQL Server 2012 eingeführte HA-Lösung sichert die Datenbanken vor einem Ausfall des lokalen Storages, da die FusionIO-SSDs im Gegensatz zu herkömmlichem Storage nur vergleichsweise wenig eingebauten Schutz gegen Ausfall bieten. Um die SAP-Downtime beim Wechsel der Datenbank-Infrastruktur zu minimieren, wurde im ersten Schritt das iSCSI-Storage von dem Bestandscluster an einen der neuen Datenbank-Clusterserver umgehängt. Die SAPSID-Datenbank konnte danach sofort an einem der neuen Server online gebracht werden, sodass die SAP-Nichtverfügbarkeit auf einige Minuten reduziert werden konnte. Der Aufbau der DB-Hochverfügbarkeit geschah anschließend asynchron:

  • Spiegelung der Datenbank von Server N1 (NAS) auf Server N2 (FusionIO SSD)
  • Einrichtung SQL Server AlwaysOn synchron
  • Failover von N1 auf N2. Auswirkungen auf Produktivbetrieb minimal: Dauer i.d.R. >10 Sekunden, in einem Beispiel von 3.500 aktiven SAP-Usern nur bei ~20 Benutzern (5‰) unmittelbare Auswirkung in Form von Shortdumps mit Hinweis auf unterbrochene Datenbankverbindung.
  • Resync der Datenbank von N2 auf N1 – jetzt Betrieb auf FusionIO-SSDs
  • Aufnahme einer dritten Cluster-Node in Form einer virtuellen Maschine in den SQL Server AlwaysOn-Cluster: Asynchrone AlwaysOn-Spiegelung der Datenbank auf bestehendes iSCSI-NAS zur Ausnutzung aller Storagefeatures

Abbildung 2: Neue SQL Server Farm auf Windows Server 2008R2 / SQL Server 2012 aus 2 physikalischen und 1 virtuellen Server

Im Ergebnis steht eine ausfallsichere SAP Datenbank, die nahezu InMemory-Performance liefert, auf einer zukunftsfähigen, ausbaubaren Datenbankserver-Farm. Die mittlere Datenbankantwortzeit bewegt sich nun bei um 100 Millisekunden. Die im SAP DBACockpit gemessene Disk-I/O-Latenz ist oft unter 1 Millisekunde.

Für den connmove-Kunden ebenfalls von großer Wichtigkeit: Die SQL Server Lizensierung orientiert sich an der Anzahl der für die Datenbankinstanz verwendeten CPUs. Mit dieser Konzeption werden durch die extrem effiziente Konsolidierung mehrere SAP-Datenbankinstanzen auf physikalischen Servern die Lizenzkosten minimiert.

Da die Ausgangshardware aus physikalischen Servern, auf denen nach dem Umzug des Datenbankclusters nur noch die SAP ABAP Central Services aktiv waren, für diesen Anwendungszweck überdimensioniert waren, führte connmove eine Systemkopie dieser geclusterten ASCS auf virtuelle Server durch. Der virtuelle Clustername und die IP-Adresse, unter der das System angesprochen wird, sollte 1:1 beibehalten werden. Dies war nötig, um die große Anzahl an SAP Logon-Clients und viele externe Schnittstellen nicht modifizieren zu müssen. In Verbindung mit der zur Verfügung stehenden Systemdowntime stellte diese Anforderung eine Herausforderung dar, die dank guter Vorbereitung und einer zuvor erfolgten identischen Umsetzung im Qualitätssicherungssystem erfolgreich gemeistert werden konnte.

Abbildung 3: Neue SAP HA-Architektur in VMs basierend auf Windows Server 2008 R2

Die neue Architektur des SAP Produktivsystems hat sich seit der Umstellung extrem bewährt. Zum einen konnte die Betriebssicherheit und damit die Gesamtverfügbarkeit des Systems gesteigert werden. Die durchschnittliche Dialogantwortzeit ist über den Arbeitstag hinweg unterhalb einer Sekunde. Darüber hinaus haben sich die für Maintainance-Aktionen benötigten Downtimefenster eindeutig verkürzt. So konnte auf der neuen Plattform ein SAP Systemupgrade, für das der Softwarehersteller eine technische Downtime von bis zu 32 Stunden geschätzt hatte, in nur noch 7 Stunden abgeschlossen werden!


OS/DB Migration Quality Accelerator for SAP

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Reduzieren Sie Risiken und Aufwand bei SAP OS/DB Migrationen

Mit einer neuen Erweiterung für die connmove EasyCloud – dem OS/DB Migration Quality Accelerator for SAP – werden Risiken bei SAP OS/DB Migrationen kalkulierbar und interne Umstellungs- und Testaufwände deutlich reduziert.

Bei OS/DB Migrationen – auch heterogene Systemkopien genannt – wechselt der Kunde das Betriebssystem- und/oder die Datenbank-Plattform einer SAP Landschaft. Das vorgehen an sich ist durch SAP vollständig unterstützt, bringt aber regelmäßig große interne Aufwände bei der Anpassung gerade von sogenannten Datei-Schnittstellen. Die Ursachen hierfür sind entweder eine Reorganisation der Datei- und Berechtigungsstrukturen oder beim Wechsel von Unix Auf Windows die Änderung der Ansprache solcher Dateiablagen.

connmove stellt im Rahmen der EasyCloud nun einen Service bereit, mit dem SAP Systeme schnell auf die Verwendung von Dateipfaden in SAP Reports, Varianten oder Batch Jobs prüft. Sogar die automatische Umsetzung von bisherigen Pfad auf neue Werte ist möglich.

Kunden sparen sich dadurch das aufwendige Testen und Umstellen der oft tausenden von Varianten in einem SAP System. Ein einem Kundenprojekt konnten so interne Aufwände von 70 Personentagen vermieden werden!

Nutzen auch Sie die Möglichkeit des connmove OS/DB Migration Quality Accelerator und informieren Sie sich unverbindlich.

 

 
OS/DB Migration Quality Accelerator for SAP- find file paths in SAP Variants

Dual Vendor Strategy mit Microsoft und SAP

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Unter dem Motto „Dual Vendor Strategy mit Microsoft und SAP“ beleuchtet die Veranstaltung am 8. Mai in Köln die Möglichkeiten und Chancen einer Dual Vendor Strategie für ihre IT.

Dabei zeigt Dr. Guido Schmitt, Geschäftsführer der connmove GmbH mit „Private Cloud für SAP“ Möglichkeiten der Betriebs-Optimierung und damit Kostensenkung für SAP Software auf der Microsoft Plattform.

Erhalten Sie weitere Informationen und melden Sie ich an.

FORUM: Dual Vendor Strategy mit Microsoft und SAP


Die Agenda

Zeit Thema Speaker
09:00 – 09:30 Empfang und Registrierung
09:30 – 09:45 Begrüßung, Partnerschaft
SAP und Microsoft
Dorena Pascke-Elmsheuser
PSAM Collaboration
Microsoft Deutschland GmbHEgbert Schröer
Alliance Principal SAP
Microsoft Deutschland GmbH
09:45 – 10:30 Moderner Arbeitsplatz Connyy Roloff
Exec TSP Collaboration Plattform
Microsoft Deutschland GmbH
10:30 – 11:15 Duet Enterprise und SP Integration Holger Bruchelt
RIG Specialist für Duet
SAP AG
11:15 – 11:40 Pause
11:40 – 12:20 Partnerlösungen mit Duet Enterprise Detlef Schulz
Director Solution SAP
Avanade
12:20 – 13:00 Microsoft BI & Big Data für SAP Marcel Franke
Practice Lead
pmONE
13:00 – 14:00 Mittagessen
14:00 – 14:45 Private Cloud für SAP Guido Schmitt
General Manger
connmove
14:45 – 15:30 Kundenreferenz Alexander Fischer
Head of Corporate IT
SCA Schucker
15:30 – 16:15 Moderne und Mobile User Interfaces – Windows 8 (Apps) Bernd Mayer
DPE
Microsoft Deutschland GmbH
16:15 – 16:30 Zusammenfassung Dorena Pascke-Elmsheuser
PSAM Collaboration
Microsoft Deutschland GmbHEgbert Schröer
Alliance Principal SAP
Microsoft Deutschland GmbH
ab 16.30 Uhr Networking Event



SAP built on NetApp in Microsoft Landschaften

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connmove_SAP_Microsoft_NetApp_TechDemo_Frankfurt_2013

Erfahren Sie mehr über das Zusammenspiel und die Mehrwerte von SAP-spezifischen Lösungen in unserer spannenden TechDemo Reihe.

NetApp, Microsoft, SAP und Connmove laden Sie recht herzlich zur Veranstaltung SAP built on NetApp mit dem Schwerpunkt Microsoft ein.
Erleben Sie die Integration und Möglichkeiten der neusten NetApp Grid Technologie (ClusteredOntap) in SAP Umgebungen. Desweiteren erhalten Sie Einblicke in die Funktionalitäten und die Mehrwerte der SAP HANA in-Memory Technologie in Verbidung mit NetApp Storage.

Interessiert?
Dann besuchen Sie diese TechDemo am 23. April 2013 in Frankfurt. Gleich hier anmelden und die Agenda ansehen.

Selbstverständlich ist für Sie die Teilnahme kostenfrei.

Überzeugen Sie sich vorab in der interaktiven Online Demo.


connmove stellt neue Website online

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Lauingen, 04.02.2013. Connmove veröffentlicht heute eine neue Website für die Region Deutschland-Österreich-Schweiz (DACH). Mit neuen Inhalten finden Kunden und Interessenten nun zielgerichtet die gewünschten Informationen.

„Das große Wachstum im Bereich Services und Software für SAP und Microsoft Lösungen machte eine Neu-Ausrichtung der Webstrategie notwendig“, so Bernhard Mändle, Geschäftsführer der connmove GmbH. Mit der neuen Website werden zwei wichtige Ziele erreicht. Zum einen ist diese nun für verschiedenste Endgeräte ausgerichtet und lässt sich auf Tablets genauso gut wie auf dem klassischen PC nutzen. Zum anderen steht nun ein eigenes Kunden-Portal für Service und Software-Kunden bereit. In diesem Portal bietet connmove neben den neusten Software-Versionen auch erweiterte Handbücher, Anleitungen und Templates zur Nutzung der connmove Software.

Über connmove:
Seit 2007 überzeugt connmove Unternehmen aller Branchen durch langjährige Beratungsexpertise und Lösungen für SAP- und Microsoft-Infrastrukturen. Ziel von connmove ist es, durch optimalen Einsatz und Kombination dieser Technologien den bestmöglichen Nutzen für Unternehmen zu schaffen und die Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen zu erhöhen.

Pressekontakt
connmove GmbH
Frau Anja Mändle
Herzog-Georg-Strasse 1b
89415 Lauingen
Email: anja.maendle@connmove.de


connmove auf DSAG Technolgie-Tagen 2013

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Connmove ist dieses Jahr zum ersten Mal auf den DSAG Technologie-Tagen vertreten. „Nach der großen Nachfrage auf dem DSAG AG Jahreskongress ist es selbstverständlich nun auch bei den DSAG Technolgietagen mit dabei zu sen“, so Bernhard Mändle, Geschäftsführer der connmove GmbH.

Dabei erwarten die Besucher die gewohnten fundierte Diskussionen und Informationen rund um die Themen SAP Betrieb, besonders auf und mit der Microsoft Plattform. Auf den Technolgietagen stellt connmove auch erstmalig die neuste Version von cmWatcher – der innovativen Integrationslösung für das Monitoring von SAP in Microsoft System Center Operations Manager vor.

Die DSAG Technolgie Tage finden am Dienstag, 26.02.2013 und Mittwoch, 27.02.2013 in Mannheim statt.
Die Öffungszeiten:
Dienstag, 26.02.2013, Check-in: 08.00 – 18.00 Uhr
Mitwoch, 27.02.2013, Check-in: 08.00 – 17.00 Uhr
Besuchen Sie unseren Stand im Eingangsbereich, wir freuen uns auf ihren Besuch.

connmove ist auch mit diesen Vorträgen vertreten:
Mittwoch, 27.02.2013, 9:00 Uhr:
SAP in der Microsoft Cloud: Der Weg über eine private Cloud bis zu Windows Azure Virtual Machine
Dr. Guido Schmitt und Hr. Alexander Fischer von SCA Schucker berichten über Migrationserfahrungen und die Strategie in die Cloud.

Mittwoch, 27.02.2013, 15:30 Uhr
OS/DB Patches in SAP-Umgebungen am Beispiel Miele
Bernhard Mändle und Herr Ulrich Henkenjohann von Miele stellen das aktuelle Projekt zur Automatisierung von OS/DB Patches in SAP Umgebungen vor.

 Hier finden Sie uns:

DSAG-Technonlogie-Tage-Standplan